Fachforum

Fragen stellen – Meinungen austauschen – Erkenntnisse gewinnen
Auf dieser Seite geht es weniger um praktische Erfahrungen, als um theoretische Überlegungen.

Die Autoren, die ihren Namen nicht unter ihren Text schreiben, wissen, dass wir ihnen im Zweifel Anonymität nicht garantieren können. Auch sie – wie diejenigen, die namentlich unterzeichnen – verantworten selbst ihre nicht selten umstrittenenen Beiträge. Jeder Leser kann die Artikel ergänzen, bestätigen oder widersprechen indem er/sie einen Kommentar dazu oder eine Mail an erepro@gmx.net schreibt.

Nach der Depression ist (wie) vor der Depression.  23.3.2018
Mit diesem geflügelten Wort versuchen Mitglieder einer Frauen-Selbsthilfegruppe für Depressionen andere zu trösten, die es wieder erwischt hat. Die doppelte Bedeutung dieses Satzes ist jeder Teilnehmerin klar: Einmal die Übliche, eine Depression kommt selten allein. In diesen Gruppen für Frauen mit schweren, klinischen Depressionen, mit häufigen Klinikaufenthalten (so ist die Gruppe besetzt worden) hat niemand nur einmal eine Depression gehabt. Zweite und wichtigere Aussage dieses Satzes: wenn die Depression vorbei ist, geht es dem depressiven Menschen so gut wie vorher.  … weiterlesen

Empathie und Mitleid -JA- aber auch für das Pflegepersonal in der NS-„Euthanasie“? Vor kurzem brachte “Spiegel online” eine Kolumne „Faulheit der Herzen“ von Georg Diez.1 „Gesellschaftlicher Opportunismus“ nennt es dieser Autor, wenn man heute nicht klar zu den Überlegungen steht, welche “die moralischen Grundlagen dafür schaffen, dass die Menschen miteinander in Gerechtigkeit leben und verstehen, dass Solidarität zum Kern dessen gehört, was uns zu Menschen macht, dass Hilfe, Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit nichts ist, was man sich leisten kann oder nicht leisten kann, sondern der Ausgangspunkt für alles Zusammenleben.”. …weiterlesen

Psychosen: Inzidenz schwankt international sehr stark“. Den Hinweis auf den entsprechenden Artikel im Ärzteblatt vom 7.12.2017 bekamen wir von Dr. Jürgen Thorwart. (https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/86905/Psychosen-Inzidenz-schwankt-international-sehr-stark)
Psychiater und Psychologen haben seit Jahrzehnten im Studium gelernt, dass Psychosen in allen Ländern etwa gleich häufig bei ca. einem Prozent der Bevölkerung auftreten. … weiterlesen

Zwei Seufzer. 26.11.2017
Diagnosen stehen an allen wichtigen Entscheidungspunkten  in unserem Gesundheitssystem. In der gültigen “Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme” (ICD 10) – entwickelt von der Weltgesundheitsorganisation – gibt es seit 1948 auch ein Kapitel über psychische Erkrankungen … weiterlesen

Zudröhnen oder ausschleichen? Die neuen Pfade der Psychiatrie. Pharmafirmen versprachen psychische Krankheiten mit Medikamenten zu heilen – und sind gescheitert. Jetzt steigen sie aus der Forschung aus. Studien zeigen: frühzeitiges Ausschleichen der Psychopharmaka hilft Patienten besser, als sie langfristig einzunehmen. Die Psychiatrie auf neuen Wegen? WDR 5 Dok 5 – Das Feature, 50:13 Min. …weiterlesen

40 Jahre Sozialpsychiatrie – doch ein bisschen leise. W. Ohnesorge 16.6.2017
Zum 40-jährigen Bestehen eines Sozialpsychiatrischen Dienstes in Bayern hat
Heiner Keupp, emeritierter Professor für Sozialpsychologie den Festvortrag gehalten mit dem Titel “Von der Gemeindepsychiatrie zur Inklusion?”
Dieser Titel weckte Hoffnung auf Hinweise zum besseren Verständnis der  Prozesse von Institutionalisierung und Verrechtlichung, die dem Aufbruch zu einer humaneren Psychiatrie in den 60er/70er Jahren folgten , und die diesen weitgehend zum Erliegen brachten. …weiterlesen

Es fehlt etwas in der Gedenkrede von Norbert Lammert. Wilhelmine Ohnesorge 7.2.2017
Wir brauchen die Schwachen unbedingt! (zugegeben: Das ist auf Anhieb schwer zu kapieren.)

Das ist einer von zwei Aspekten, die in der Rede von Norbert Lammert zum Holocaust Gedenktag im Bundestag am 27.1.2017 gefehlt haben.  …weiterlesen

Inklusion – wie soll das gehen? Ch. Kruse 2.8.2016
Zum 10-jährigen Jubiläum der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) erhielten wir einen neuen “Bericht aus Genf” (11) von Theresia Degener, die ein differenziertes Bild der Fortschritte internationaler Akzeptanz der BRK zeichnet, Probleme und Rückschläge dabei aber nicht auslässt. … weiterlesen

War der Klient ein Retter? 10.3.2016
In dem folgenden Arbeitspapier aus unserem bayerischen Sozialpsychiatrischen Dienst beschreiben wir unser Vorgehen mit Klienten, deren gravierende Probleme in einer einfachen Beratungssituation nicht in den Griff zu bekommen sind. Was tun wir dann? … weiterlesen

Wie ich in der Sozialpsychiatrie arbeite – trotz meiner Schwächen.  8.3.2016
Disziplin und Begleitung mit Krisenintervention statt Verstümmelung und Vernichtung?

Ich habe die Tätigkeit in einem bayerischen Sozialpsychiatrischen Dienst gewählt, weil sie mir besonders sinnvoll erschien. Wir begannen mit der Sozialpsychiatrischen Arbeit in einer Zeit, als dieser Ansatz sich erst entwickelte und konnten die Arbeit weitgehend frei gestalten. … weiterlesen

Betroffenheit. Thomas Gerhard 1.3.2016
Unsere Welt wird kommunikativ immer kleiner. Durch Fernsehen Radio und Presse wird das ganze Weltgeschehen frei Haus geliefert. Die Reizwelt für Menschen nimmt immer mehr zu.
Aufgrund dieser Geschehnisse stumpfen unsere Mitmenschen immer mehr ab. Der Preis des Verdrängungsmechanismus der Ereignisse ist Unsensibilität und zwanghafte Gleichgültigkeit.
Auf der einen Seite können wir sicherlich nicht, bei allen Schicksalen und Geschehnissen, im Weltschmerz mitleiden und auf der anderen Seite sollten wir aufgrund unseres Glaubens nicht nur Mitgefühl, sondern Barmherzigkeit zeigen. … weiterlesen

Wer darf begutachten bei Zwangsbehandlung? Beschluss des BGH v. 8.7.2015 zum Betreuungsrecht. Jürgen Thorwart 14.9.2015
Schon seit vielen Jahren gibt es verfassungsrechtlich ein großes Problem in der Psychiatrie (Betreuungsrecht): Die Bescheinigungen der selbst zwangsbehandelnden ÄrztInnen führen zu gerichtlich angeordneten Zwangsmaßnahmen für PatientInnen. Tatsächlich handelt es sich hier aber nicht um eine unabhängige Begutachtungen bzw. Aussagen, was bei Zwangsmaßnahmen und/oder freiheitsentziehenden Maßnahmen was aber höchst problematisch ist und oftmals rechtswidrig ist. Rolf Marschner (RA München, mein juristischer Berater für die Seite www.schweigepflicht-online.de) kritisiert das schon seit vielen Jahren immer wieder. … weiterlesen

Postoperative kognitive Dysfunktion und Psychopharmaka. 13.7.2015
Was weiß man über die Folgen von Vollnarkosen bei Operationen an Menschen, die Psychopharmaka einnehmen? Das häufige Vorkommen erschreckender Zustände von Verwirrtheit nach Vollnarkosen bei Operationen solcher Patienten lässt diese Frage bei Mitarbeitern von Sozialpsychiatrischen Diensten immer wieder aufkommen. Aber niemand kann über Gründe und Ursachen aufklären – weder die zuständigen Anästhesisten noch die behandelnden Psychiater (niedergelassen oder in den psychiatrischen Kliniken).  …weiterlesen

“REDUCE” -Reduzierung von Neuroleptika? 28.4.2015
sehr erfreulich, daß nun eine Studie in Auftrag gegeben wurde, die sich mit den Möglichkeiten der Reduzierung von Neuroleptika bei Menschen mit schizophrener Erkrankung beschäftigt und so die jahrzehntelang ausgetretenen Pfade der pharmakologischen Forschung verlässt.
Die Studie wird unter Leitung von Prof. Dr. Stefan Leucht von  Maximilian Huhn (Assistenzarzt, R.d.I.) durchgeführt.   … weiterlesen

Integration verschiedener Auffassungen durch Betrachtung der subjektiven Seite? W.O. 13.4.2015
1999 wurde erstmals eine Tagung zu dem Thema “Die subjektive Seite der Schizophrenie”  in Hamburg organisiert, an der auch Angehörige und Betroffene teilnehmen konnten. Bis heute findet jährlich eine Tagung zu dem Thema statt. In der ersten Einladung der Initiatoren von der Universität Hamburg-Eppendorf zu einer Pressekonferenz hieß es: “Schizophrenien markieren für die Betroffenen einschneidende Lebenskrisen und oft bleibende, grundlegende Veränderungen der individuellen Biographien. Ähnliches gilt für die Familien, die Partner und Freunde.  … weiterlesen

Frage nach versteckter Schuld der Diakonie. Ch. Kruse, 23.1.2015
Was für ein reißerischer Titel – Schuld der Diakonie? Abwegig – im Gegenteil, dort sind bekanntlich Menschen mit Hilfebedarf besonders gut aufgehoben.

Ganz so abwegig ist die Frage aber vielleicht doch nicht. Vor weniger als 80 Jahren widersetzten sich kirchliche Behinderteneinrichtungen der staatlich verordneten Sterilisierung und Ermordung ihrer Schutzbefohlenen nicht entschieden genug. Daraufhin wurden sehr viele hilfsbedürftige Menschen dort sterilisiert oder sogar dem sicheren Tod ausgeliefert. … weiterlesen

Kurzinfo zur Zwei Reiche(/Regimenter) Lehre. A. Tuitjebült, Theologe 23.1.2015
nach den Anmerkungen des Artikels Frage nach versteckter Schuld der Diakonie

Bei leichten Schizophreniesymptomen: schaden Neuroleptika mehr als dass sie nützen? 19.12.2014
In der Ärztezeitung (16.12.2014) wurde wieder einmal ein interessanter Beitrag zur medikamentösen Behandlung von Psychotikern veröffentlicht. … mehr lesen

Psychiatrie trifft auf Kunst: Variationen über Wirklichkeit Ch. Kruse, 10.12.2014
Es gibt ein Gefühl der Unsicherheit gegenüber der Wirklichkeit. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass gleich zwei große Projekte in Berlin versuchen sich dem Phänomen zu nähern?
Im Theater HAU in Berlin stand 2013 im Programm “Phantasma der Wirklichkeit”. Intellektuelle, Künstler und Soziologen trafen sich unter diesem Motto mehrfach und diskutierten mit dem Theaterpublikum.
Außerdem läuft in der Hauptstadt eine Ausstellung der Akademie der Künste: “Schwindel der Wirklichkeit”. Sie war ein Jahr lang mit wöchentlichen Veranstaltungen und Diskussionen gemeinsam mit dem Publikum vorbereitet worden.
Sporadisch konnten wir von EREPRO daran teilnehmen, und haben uns dabei dann überrascht gefragt: Ist das nicht auch unser Thema in der Psychiatrie – auch im Doppelsinne des Scharnier-Wortes “Schwindel” (einerseits als Irreführung und andererseits als Taumel) der Wirklichkeit? Aber von Psychiatrie war in den vorbereitenden Veranstaltungen keine Rede.weiterlesen

Psychiatrische Gutachten – unter dubiosen Umständen Ch. Kruse, 18.8.2014
„Kaum hat er ein paar seiner harmlos klingenden Fragen gestellt, kommen sich die Befragten so vor, als könne er ihnen auf den Grund ihrer Seele sehen.“ So zu lesen in der Süddeutschen Zeitung. Es geht um den Forensik-Professor Nedopil. Er selber würde sich einer solchen Untersuchungsprozedur, wie er sie als Psychiatrie-Gutachter durchführt, nicht stellen. … weiterlesen

300 000 Menschen mit besonderen Belastungen getötet Ch. Kruse, 31.5.2014
Hier sind einige Anmerkungen aus Anlass der Wanderausstellung „erfasst, erfolgt, vernichtet.“ Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus, ausgerichet von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).
Wurde die Schuld dieser Tötungsaktion gesühnt – auch von den Kirchen, die hilfsbedüftige Menschen in ihren Anstalten zur Zwangssterilisation und Tötung anmeldeten? Wie gedenken wir des schrecklichen Geschehens, um die Erinnerung wachzuhalten? Das Versagen der Verantwortlichen und mögliche Gründe werden angesprochen…. weiterlesen

Hildegard Wohlgemuth und ihre Kunst Heike Schulz, Wohlgemuth-Archiv, Bayreuth, 3.4.2014
Von Hildegard Wohlgemuth (1933 – 2003) gibt es viel zu erzählen: von den Schicksalsschlägen, die sie während der Kriegsjahre erlitten hat – Verlust der Heimat in Ostpreußen, Verlust der Familie, Bombenangriff in Leipzig und Verlust ihrer gesamten Kinderheimgruppe, drei Tage verschüttet unter den Trümmern des Hauses, in dem sie mit ihrer Gruppe Schutz gesucht hatte … weiterlesen

Tödliches Tabu W. Ohnesorge, 18.3.2014
10 000 Menschen töten sich jedes Jahr in Deutschland, jeden Tag zwei Jugendliche. Das heißt etwa alle 53 Minuten nimmt sich in Deutschland ein Mensch das Leben, alle 5 Minuten – schätzen Fachleute – versucht es jemand. Wir können es uns nicht leisten, diese schreckliche Bilanz zu ignorieren.
Die „Freunde fürs Leben e.V.“ aus Berlin arbeiten mit Aufklärungskampagnen über Depression und Suizid gegen dieses Tabu: seit 2001 als erste und einzige kontinuierliche Aufklärungskampagne über Selbstmord in Deutschland.
Wir stellen sie vor und zeigen wie sie arbeiten. … weiterlesen

Prävention und soziales Netz in einem Sozialpsychiatrischen Dienst Ch. Kruse (1993), 14.1.2014
Seit 15 Jahren wird in einem bayerischen Sozialpsychiatrischen Dienst ein Vorsorgeprogramm praktiziert, das sich in seiner Funktionsfähigkeit bewährt hat. Es ist gelungen – entsprechend dem Konzept des Sozialen Netzes (SN) – Vorsorge zu leisten in einer ambulanten Institution, deren vorrangiges Ziel darin besteht, Menschen mit psychischen  … weiterlesen

Akteneinsicht unabdingbar. (w.o.), 28.10.2013
Fast jeder hatte schon einmal den Wunsch die Akten einer ärztlichen Behandlung einzusehen. Meist läßt man schnell wieder davon ab, weil man ein sehr mühsames, ärgerliches Verfahren erwartet. Zu Recht! … weiterlesen

„Das Fehlen von Freiheit ist ein Schmerz, der auf Dauer verrückt macht.“(Sansal) Zur Diskussion um das geänderte Betreuungsrecht. Ch. Kruse, 16.6.2013
Der folgende Text ist so etwas wie ein Up-Date des Artikels  „Krankheitseinsicht als höchste Form der Selbstbestimmung?“ in den hilfe Blättern von EREPRO Nr.15, S. 34, und bringt ihn auf einen aktuellen Stand.
Es geht ausschließlich um Zwangsausübung im Bereich rechtlicher Betreuungen, die durch das „Betreuungsgesetz“ geregelt ist. Über andere Möglichkeiten, legal Zwang auf Menschen mit psychischen Problemen auszuüben, informiert ein kurzer Kommentar von EREPRO unten. … weiterlesen

Die kataton/hebphrene Psychose ist nicht unheilbar. Angelika Kurella, 25.6.2013
In der Zeitung liest man oft, eine Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis kataton/hebephren sei eine unheilbare Erkrankung. Ich stimme dieser Aussage nicht zu, auch wenn das Professoren schreiben. … weiterlesen

Können Recht und Gesetz den Zwang in der Psychiatrie mildern? Ch. Kruse, 18.9.2013
Als „erlaubte“, legale Zwangsausübung gegenüber Psychiatriepatienten gelten heutzutage vier verschiedenen Situationen:
o  Zwangsausübung als Schutz für Menschen mit psychischen Problemen in Notfällen
o  Ordnungsrechtliche Zwangsausübung
o  Zwangssausübung im Rahmen des Betreuungsrechts
o  die strafrechtliche Regelung, Maßregelvollzug, als Sanktion für ungesetzliches Verhalten   … weiterlesen

Psychiatrische Fachpflege D. Weiße, 18.3.2013
Ich bin über die BZgA (=Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) auf Sie aufmerksam geworden und positiv überrascht über die Möglichkeit in Ihrem Blog und Forum sich kritisch mit der Psychiatrie auseinanderzusetzen.   … weiterlesen

Zwangseinweisungen Psychiatrie Jürgen Thorwart, 17.2.2012
Mehr Zwangseinweisungen – was steckt dahinter? In vielen Ländern haben unfreiwillige Unterbringungen in psychiatrischen Kliniken zugenommen. Die Unterschiede in Europa sind aber beträchtlich. … weiterlesen

Fixierung – diese Behandlung würde man keinem Tier zumuten 9.7.2012
Ein bei einem Zimmerbrand in der psychiatrischen Bezirksklinik Mainkofen gestorbener Patient ist an seinem Bett fixiert gewesen und konnte sich nicht aus eigener Kraft retten. Der Bayerische Landesverband Psychiatrie-Erfahrener fordert, dass Fixierungen von Patienten nur noch in Kombination mit einer Sitzwache vorgenommen werden sollten. … weiterlesen

Berliner Beschwerde- und Informationsstelle für Psychiatrie (BIP) 31.1.2013
Den ersten Jahresbericht 2011 der Berliner Beschwerde- und Informationsstelle für Psychiatrie kann man unter www.psychiatrie-beschwerde.de/ lesen.
Aktuell darüber: Rechte für Kranke – Beschwerdestelle hilft Psychiatriepatienten von Jana Hauschildl, 25.10.2013

Psychopharmaka und Rückfall: Metaanalyse (The Lancet online: 3 May 2012). Jürgen Thorwart, 15.5.2012
Hier ein Bericht über eine Metastudie zum Einsatz von Psychopharmaka bei Schizophrenie. Sie bestätigt, daß Antipsychotika die Rückfallhäufigkeit (im Vergleich mit der Placebo-Gabe) deutlich vermindert. Daß die Rückfallhäufigkeit bei Gesprächstherapie (was immer das sein mag) ohne Medikamente höher ist, als bei der Gabe von Medikamenten ist nicht unbedingt überraschend – schon weil eine Psychotherapie bei Psychosen in der Regel   … weiterlesen

Kritische Bemerkungen zu “Patientenberater” und “Integrierte Versorgung”. Jürgen THorwart, 7.9.2012
Es geht hier um die Tendenz der KK (Krankenkasse, EREPRO) mit PatientInnen Kontakt aufzunehmen, um sie so intensiv zu ‘betreuen’ – durch sogenannte Patientenberater. … weiterlesen

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