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News von EREPRO:
In unserem Münchener Qualitätszirkel hat 2018 Frau Martina Reuther die Moderation übernommen.Es können noch einige neue Teilnehmer aufgenommen werden. Der QZ findet statt am 3. Dienstag im Monat  (soweit nicht anders abagemacht) um 16 Uhr in München Neuhausen. Anmeldungen und Nachfragen bitte an erepro@gmx.net.

Neu in der Rubrik Fachforum: Empathie und Mitleid -JA- aber auch für das Pflegepersonal in der NS-„Euthanasie“? Vor kurzem brachte “Spiegel online” eine Kolumne „Faulheit der Herzen“ von Georg Diez.1 „Gesellschaftlicher Opportunismus“ nennt es dieser Autor, wenn man heute nicht klar zu den Überlegungen steht, welche “die moralischen Grundlagen dafür schaffen, dass die Menschen miteinander in Gerechtigkeit leben und verstehen, dass Solidarität zum Kern dessen gehört, was uns zu Menschen macht, dass Hilfe, Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit nichts ist, was man sich leisten kann oder nicht leisten kann, sondern der Ausgangspunkt für alles Zusammenleben.”. …weiterlesen

Psychosen: Inzidenz schwankt international sehr stark“. Den Hinweis auf den entsprechenden Artikel im Ärzteblatt vom 7.12.2017 bekamen wir von Dr. Jürgen Thorwart. (https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/86905/Psychosen-Inzidenz-schwankt-international-sehr-stark)
Psychiater und Psychologen haben seit Jahrzehnten im Studium gelernt, dass Psychosen in allen Ländern etwa gleich häufig bei ca. einem Prozent der Bevölkerung auftreten. … weiterlesen

Zwei Seufzer. 26.11.2017
Diagnosen stehen an allen wichtigen Entscheidungspunkten  in unserem Gesundheitssystem. In der gültigen “Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme” (ICD 10) – entwickelt von der Weltgesundheitsorganisation – gibt es seit 1948 auch ein Kapitel über psychische Erkrankungen … weiterlesen

Zudröhnen oder ausschleichen? Die neuen Pfade der Psychiatrie. Pharmafirmen versprachen psychische Krankheiten mit Medikamenten zu heilen – und sind gescheitert. Jetzt steigen sie aus der Forschung aus. Studien zeigen: frühzeitiges Ausschleichen der Psychopharmaka hilft Patienten besser, als sie langfristig einzunehmen. Die Psychiatrie auf neuen Wegen? WDR 5 Dok 5 – Das Feature, 50:13 Min. …weiterlesen

Eine neue Ausgabe der hilfe Blätter von EREPRO Nr. 16 ist im April 2017 erschienen mit dem Titel „Grenze unserer Menschlichkeit. Wie gefährlich sind Gekränkte?“ Wir haben das Thema „Folgen von Kränkungen“ bis in die Politik verfolgt, und untersuchen, wie dabei verloren gegangenes Vertrauen und persönliche Sicherheit wieder gewonnen werden können – und zwar in einer getakteten Sprache, die auf Fremdwörter weitgehend verzichtet.
Aus dem Inhalt: Ich habe Unbezähmbares erlebt. Das ursprüngliche Lebensvertrauen ist durch Kränkung erschüttert – was dann? Nach der historischen Entwertung: Deutschland heute – auf der Suche nach dem eigenen Bild. Persönliche Sicherheit durch Teilhabe an kulturellen Leistungen: Recht und Staat, Kunst, Psychiatrie/Psychotherapie. u.v.m. Mit vielen Hintergrundinformationen zum Weiterarbeiten an dem Thema.  
hilfe Nr. 16 umfasst 87 Seiten, kostet 8 Euro (oder abzugsfähige Spende von denen, die nur weniger, oder mehr zahlen können).
Leseprobe hilfe Nr. 16: Ich habe Unbezähmbares erlebt.
Bestellung dieses Heftes über erepro@gmx.net, ebenso wie
aller früher erschienenen Ausgaben der hilfe Blätter von
EREPRO gGmbH.

Leserkommentare zu dem neuen Heft unter hilfe-Blätter von EREPRO.

Neu in der Rubrik Psychiatrieleben: Trauer. 1.11.2017
Es ist so ungeheuerlich, was in der Nazizeit mit Menschen in der Psychiatrie geschehen ist, dass es mich immer wieder gedrängt hat, etwas zu tun.
Ich habe mich seit den fünfziger Jahren gründlich über die Nazi-“Euthanasie” informiert, die Informationen auch gegen Widerstände weitergegeben, und später versucht, eine einigermaßen humane Psychiatrie zu praktizieren.
Aber abschließen kann man dieses Kapitel nicht. Mittlerweile hat sich der Aktivismus gelegt, und es drängt mich viel mehr, meinen Schmerz und meine Trauer darüber mit anderen Menschen zu teilen. … weiterlesen

Gespräch über Gefesselte auf geschlossener psychiatrischer Station. 19.11.2016
Kurzfilm (31′) über ein Gespräch mit Angelika Kurella, die Psychiatriepatienten auf geschlossenen Stationen besucht hat. Mehr als zwei Jahre nach ihrem plötzlichen Tod am 14. April 2014 können wir hier Filmaufnahmen von Juli 2013 zeigen, welche die Filmemacherin Sigrun Schnarrenberger und der Kameramann Dominik Schoetschel EREPRO freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben. … Film anschauen

Ein gereimtes Gedicht. Gert Springmann, Mai 2016
Der Nervenarzt ganz sachlich nickt,
der Läppische leicht blinzelnd blickt,
der Arzt wird zunehmend säurer,
uns beiden wird das immer ungeheurer.  … weiterlesen

Neu unter Gut zu wissen: Münchener Patientenverfügung.16.1.2018
Rudolf Winzen hat eine neue Psychiatrische Patientenverfügung erarbeitet.

Er schreibt: „Ich möchte Ihnen eine Neuigkeit vorstellen: Die „Münchener
Patientenverfügung“ für Psychiatrie-Patienten. Es gab bisher zwar schon einige Psychiatrische Patientenverfügungen, aber diese sind allesamt krass antipsychiatrisch mit entsprechend aggressiver Wortwahl, zudem teilweise fehlerhaft.
Um diese Lücke zu schließen, habe ich eine neue Vorlage zur
Patientenverfügung erstellt:  … weiterlesen

Als Beitrag für hilfe 16 zum Thema „Kunst zur Gewinnung von Sicherheit…
Film „Talk“
von Fotograph Tom Wagner 18.2.2017

Kann Kunst Leben retten?
https://www.youtube.com/watch?v=Y6eI207cr04  …. weiterlesen

Keine freie Wohnungswahl mehr für Psychiatriepatienten? 28.11.2016 Schon wieder gibt es gesetzliche Vorhaben, die ein selbstbestimmtes Leben von Psychiatriepatienten sehr erschweren könnten. Es geht um die freie Wahl von Wohnort und Wohnform als elementares Menschenrecht. Dieses Recht wird ausgerechnet durch das neue Bundesteilhabegesetz infrage gestellt. (Der Bundestag hat schon in erster Lesung zugestimmt!) … weiterlesen

Am 7.11.2016 – einen Tag vor der Präsidentschaftswahl in USA – schrieb Irene einen Kommentar zu Donald Trump als einem typischen „Gekränkten“.

Am 29.9.2016 ist ein Kommentar erschienen zum Thema Reduce, Reduzieren von Psychopharmaka. (http://www.erepro.de/2015/04/28/reduce-reduzierung-von-neuroleptika/) 15, auf der die Diakonie selbstkritischer als bisher Stellung nimmt zu den NA-Verbrechen, für die der Wohlfahrtsverband Verantwortung trägt. Wir finden, das ist ein wichtiges Bekenntnis:  70 Jahre Kriegsende: Caritas und Diakonie erinnern selbstkritisch an NS-Verbrechen an Kranken und Behinderten.

Ergänzungen zu dem Fachforum-Artikel 300 000 Menschen mit besonderen Belastungen getötet (Anmerkungen zum Thema NS-Euthanasie aus Anlass der Wanderausstellung „erfasst, erfolgt, vernichtet.“ Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus, ausgerichet von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)):

Bitte beachten Sie weiter ergänzend den Text einer Predigt von Prof. Ebeling von 1940 zur Bestattung eines Euthanasieopfers und seine eigenen brieflichen Äußerungen im Jahr 1985 dazu. Frau Dr. Schulz aus Bayreuth hatte uns mit ihrem Kommentar zu dem Artikel diese Texte geschickt. Wir können den Lesern des Artikels und des Kommentars erst nach der freundlicher Genehmigung von Frau Ebeling und des Verlags Mohr Siebeck Tübingen, der das Copyright hat, an dieser Stelle die interessanten Dokumente zur Verfügung stellen. Erstveröffentlichung der Predigt: Gerhard Ebeling, 1995, „Predigten eines ‚Illegalen‘ aus den Jahren 1939-1945“ bei Mohr Siebeck.

Wenn Sie uns schreiben wollenam besten per Mail : erepro@gmx.net
oder per Post: EREPRO Grotteweg 14, 86850 Fischach, sowie als Kommentar unter den Artikeln dieser Homepage.