über uns

EREPRO wurde 1994 offiziell gegründet von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Sozialpsychiatrie  – mit dem etwas sperrigen Titel „EREPRO- ein Recht auf Probleme  – Initiative zur Entwicklung von Transparenz in der Psychiatrie, gGmbH, München“. Gegenstand des gemeinnützigen „Unternehmens“ – so heißt es im Handelsregister Nr. 107 665 – ist Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Erwachsenenbildung im Bereich der Psychiatrie.

Seitdem hat EREPRO mehrere Projekte durchgeführt, über die Sie sich durch Anklicken der entsprechenden Links genauer informieren können:

  • Supervision für Berufsbetreuer von Menschen mit psychischen oder geistigen Einschränkungen (aktuell sind Anmeldungen möglich)
    Klagen der Sozialpsychiatrischen Dienste über die unzureichende rechtliche Betreuung von Menschen mit psychischen oder geistigen Einschränkungen und Problemen und ein aufrüttelnder Vortrag der Landtagsabgeordneten Ingrid Häusler bei EREPRO zeigten eindeutig die Notwendigkeit regelmäßiger fachkundiger Praxisbegleitung von rechtlichen Berufs-Betreuern dieses Personenkreises.
    Von 1998 bis heute besteht dieses Angebot von EREPRO in München (früher auch in Augsburg und auch für ehrenamtliche Betreuer).
  • hilfe-Blätter von EREPRO
    Die hilfe-Hefte sind von 1996 bis 2017 erschinen. Alle 16 Hefte sind erhältlich.
  • Aufruf zur Finanzierung von Gruppen in der Psychiatrie (2011-2012, beendet)
    Mitte 2011 wurde bekannt, dass die bayerische Staatsregierung die einzige bei ihr verbliebene Leistung, die Finanzierung von „Kursen“ (Gruppen) und Freizeitmaßnahmen für Menschen mit psychischen Problemen in der ambulanten Sozialpsychiatrie einstellen will. Lesen Sie worum es ging.
  • Koordination und Klärung (KUK): Sammeln von Erfahrungsberichten über Angebote der Psychiatrie (vorläufig beendet).
    Seit 2010: Beschreiben von Einrichtungen und Angeboten in der Psychiatrie durch Erfahrungsberichte von Hilfesuchenden und von Fachpersonal – auch mit Hilfe eines Fragebogens.
    Das Projekt KUK haben wir auf Eis gelegt. Anlass waren Presseartikel über das Online-Portal www.klinikbewertungen.de, dessen Redakteur Beugehaft drohte, weil er den Namen eines Kommentarschreibers nicht mitteilen wollte. Unter solchen Umständen können wir den Klienten, die uns ihre Erfahrungen mit psychiatrischen Einrichtungen mitteilen,  nicht mehr Anonymität zusichern. Was aus dem Projekt wird, ist unklar. Es wird immer wahrscheinlicher, dass es ganz eingestellt wird.
  • Aktion für Sozialpsychiatrische Dienste (2003 bis 2008 beendet)
  • Weiterbildung von Diplom-Sozialpädagogen (FH) und Diplom-Pädagogen univ. zu rechtlichen Berufsbetreuern von Menschen mit psychischen Problemen (von 1992 bis 2000 beendet) und Gründung eines auf Psychiatrie spezialisierten Betreuerbüros in Augsburg. (Es wird bis heute in Eigenregie der Berufsbetreuer weitergeführt in der Volkardstraße 18, 86152 Augsburg, Tel.: 0821/45 53 23 – 0).
  • Zur Zeit führen wir die Bibliotheken-Aktion durch. Ein Unterstützer von EREPRO forderte uns auf, dafür zu sorgen, dass die Hefte der hilfe Blätter von EREPRO in den Bestand von Bibliotheken aufgenommen werden. Immer schon sind einzelne Hefte von Bibliotheken bestellt worden. Die Münchener Staatsbibliothek hält alle hilfe Hefte vor, ebenso die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt/Main.
    Nachdem wir häufig Anfragen von Studenten bekommen, die hilfe Hefte für ihre Arbeiten benötigen, haben wir uns zunächst an Universitätsbibliotheken gewandt, die Psychologen oder Sozialarbeiter ausbilden (Adressen vom Deutschen Bibliotheksverband).
    Reaktionen:
    Die Universität Würzburg hat auf unsere Nachfrage geantwortet:   „Vielen Dank für Ihr freundliches Angebot! Wir müssen Ihnen aber mitteilen, dass die UB Würzburg die Zeitschrift nicht in den Katalog aufnehmen möchte. Sie brauchen uns also keine weiteren Hefte zuschicken.“ Die anderen UBs haben nicht geantwortet, Recherche in den Katalaogen ergab, dass die TU Kaiserslautern die hilfe Hefte im Bestand hat.
    Über den  Gemeinsamen Bibliotheksverbund der Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (https://www.gbv.de/front-page) haben wir festgestellt, dass die Bibliotheken der  Hochschulen von Merseburg, Vechta und Magdeburg  sowie die International Psychoanalytic University (https://www.ipu-berlin.de/) das verschickte hilfe Heft in ihren Bestand aufgenommen haben-
  • Information und Diskussion auf dieser Homepage und Versenden von E-Mails mit Hinweis auf neu erschienene Texte . Seit 2014 ist es möglich, neue Beiträge auf www.erepro.de zu abonnieren, indem Sie unter der Kommentarfunktion eines Beitrags Ihre E-Mail Adresse eintragen. Der Service kann selbstverständlich auch wieder gekündigt werden – auch durch eine kurze Mail an erepro@gmx.net.
  • Beratung und Unterstützung. EREPRO erhält immer wieder Anfragen zu Themen, die Psychiatrie und rechtliche Betreuung betreffen. In der Regel nehen wir schriftlich per E-Mail oder telefonisch Stellung.

Spuren  von EREPRO
Feedback ist natürlich für EREPRO sehr wichtig. Welche Spuren EREPRO hinterläßt, wie unsere Arbeit von außen wahrgenommen wird, können Sie auf dieser Seite lesen.
Diese Spuren zeigen sich
– in Kommentaren zu den Artikeln der Rubriken „Psychiatrieleben“ und im „Fachforum“ auf dieser Homepage.
– in Meinungen zu hilfe Blätter von EREPRO
allgemein:
Beispiele:
+ „Danke für die Erepro Texte. Ich bin echt froh, Erepro als Informationsquelle zu haben, auch wenn ich nicht immer alles lese.“
R.K., Mitarbeiterin in einem Sozialpsychiatrischen Dienst, 17.5.2015

+ „Ich lege gar keinen Wert darauf, dass meine Texte im Internet erscheinen. Erstens:   es gibt durchaus eine andere Möglichkeit, wichtige aktuelle Informationen Ihren Lesern bekannt zu machen: das ist das hilfe Heft. Denn wer sind Ihre Leser?  Doch die psychisch Betroffenen, die die Themen wirklich interessieren. Und soviel mir bekannt ist, hat die große Mehrheit der Betroffenen keinen Computer oder kein Internet. Jedenfalls nicht die Leser, auf die es mir ankommt. Auf andere Leser kommt es mir nicht an.
Zweitens: Ich sehe keinen sachlichen Grund, die Hefte herzustellen, indem man die digitalen Medien unbedingt dazu braucht. Im Gegenteil: früher wirkten die Hefte ohne die digitalen Medien wesentlich vertrauter und sympathische, und lesbarer als heutzutage. Heute sind sie unpersönlich und kalt.
Drittens: es geht durchaus ohne die digitale Welt. Die Möglichkeiten sind begrenzt, und die Gefahren nicht hoch genug einzuschätzen. Ich bin ein kreativer Mensch, und möchte nicht eines Tages von der NSA als Terrorist eingeschätzt werden. Es ist an der Zeit, dass man dem Künstler wieder eine Chance gibt. Der ist kein Staatsfeind.“ G. Springmann Juli 2014

Hinweis auf einen Artikel von EREPRO auf der Website der Stadt Hamburg:
http://www.hamburg.de/clp/frauenbiografien-suche/clp1/hamburgde/onepage.php?BIOID=4342&qN=%20Wohlgemuth

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie ermöglicht auf seiner Website das Herunterladen einer Leseprobe aus hilfe 13: „Das Ehrenamt in der Psychiatrie – geschichtliche Entwicklungen“:
https://www.dvgp.org/themen-engagement/buergerschaftliches-engagement.html

–  in Meinungen zu hilfe Blätter von EREPRO Nr. 15
– 
in Meinungen zu hilfe Blätter von EREPRO Nr. 14
in Meinungen zu hilfe Blätter von EREPRO Nr. 12  
in Meinungen zu hilfe Blätter von EREPRO Nr. 5    

– in der Zeitschrift  Psychosoziale  Umschau 3/05 über hilfe Blätter von EREPRO Nr. 11:
„Hilfe Blätter: SPDis.
Zu dem Soziallpsychiatrischen Dienst, ein Basiselement der sozialpsychiatrischen Versorgungskonzepte, gibt es  kaum Literatur, deshalb soll an dieser Stelle die Ausgabe 11 der „hilfe“ Blätter ausdrücklich gewürdigt werden.
In einer Kombination aus sachlicher Information und Erfahrungsberichten bzw. Kommentaren wird die Geschichte der Sozialpsychiatrischen Dienste, ihre Angebotspalette und ihre Wirkung deutlich: die Schaffung eines sozialen Lebensraumes für psychiatrisierte Menschen, der Krisen vorbeugt und in akuten Fällen niedrigschwellige Hilfen vorhält. Auch eine Zukunftsoption wird vorgestellt: SpDis als Informations- und Clearingstelle für Psychotherapie.
Die „hilfe“-Blätter stellen nicht nur eine Bestandsaufnahme dar, sie sind in diesem Fall auch eine Art Verteidigungsschrift, denn seit 2002 die Krankenkassen in Bayern ihre Finanzierungszusagen für einen Teil der nichtärztlichen Leistungen zurückzogen, kämpfen die Sozialpsychiatrischen Dienste dort um ihre Existenz. Die daraus erwachsene Aktion „Rettet die Sozialpsychiatrischen Dienste – jetzt“ wurde wie das Heft von der Erepro gGmbH, einer gemeinnützigen Ausbildungsgesellschaft in München, angestoßen. Dort kann man Kontakt zu der Aktion aufnehmen oder für 5 (ermäßigt 3) Euro das Heft bestellen.
Frundsbergstraße 16
80634 München
E-Mail erepro@gmx.net
(kk)

– bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
http://www.infodienst.bzga.de/?uid=cf297be4a1ae5a9cc5839df4be05fb10&i  d=teaserext2.6&idx=3823

– bei „Selbstbestimmt Leben aktuell 08/13“ (asl-sb@gmx.de):
„Das Fehlen von Freiheit ist ein Schmerz, der auf Dauer verrückt macht.“ Große Hoffnungen haben behinderte Menschen mit der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) verbunden, weil sie u.a. die in der Psychiatrie üblichen Einschränkungen der Selbstbestimmung nicht erlaubt. Das Bundesverfassungsgericht hat – auf die Klage von Betroffenen hin – tatsächlich gesetzliche Regelungen gekippt, die diesem Selbstbestimmungsrecht widersprachen. Aber wie zu erwarten gab es in dieser Situation starken Gegenwind: vor allem der Ärzteverband Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) lief gegen diese Selbstbestimmung der Betroffenen Sturm, meldet EREPRO, die Initiative zur Entwicklung von Transparenz in der Psychiatrie am 16.06.: http://www.erepro.de/2013/06/16/%E2%80%9Edas-fehlen-von-freiheit-ist-ein-schmerz-der-auf-dauer-verruckt-macht-sansal-zur-diskussion-um-das-geanderte-betreuungsrecht/

– in Der Antipsychiatrieverlag
www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/

in dem Berufsverband der Berufsbetreuer/innen. BdB-Qualitätsregister
http://www.bdb-qr.de/25_Profil.php?IDbetreuer=478

– in der Diplomarbeit von Heike Grießhammer, 1990, „Die Situation von Kindern mit psychisch kranken Eltern im Coburger Raum“ bezieht sich die Autorin auf auf hilfe Blätter von EREPRO Nr. 10 Kinder psychIsch kranker Eltern.