Interdisziplinäres Schmerzzentrum der Fachklinik Enzensberg

Höhenstraße 56, 87629 Hopfen am See / Füssen, Tel. 0 83 62-12-0, Fax 0 83 62-12-30 30, info@fachklinik-enzensberg.de
Information von 2003, 2004, 2005

Hilfesuchender, anonym, geb. 1953, schreibt am 24.4.2010
Probleme:
Meine „Ansammlung“ von konkreten Schmerzstellen : im linken Sprunggelenk zwei nicht richtig zusammengewachsene Sehnen nach Ruptur, in beiden Kniegelenken Totalendoprothesen, im linken Schulterbereich totaler Abriss der Rotatorenmanschette und am schlimmsten : morbus baastrup = Lendenwirbelsäulensydrom. Daraus entwickelten sich tiefe Depression bis hin zu Suizidgedanken.
Passende Hilfsangebote: Umgang mit Schmerzen, mit Medikamenten,
Schmerzbewältigung, Ablenkung von Schmerzen
Genusstraining, Sport, Krankengymnastik
Psychologische Einzelgespräche
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Hilfesuchende wurden in dieser Einrichtung ernst genommen.

Die Aussage „Es werden Zwangsmaßnahmen angewendet“ war eher unrichtig.

Der Wille der Hilfesuchenden wurde respektiert.

In Ausnahmezuständen und in Krisen wurde man nicht gedemütigt.

„Das Personal unterstützt Hilfesuchende bei der Durchsetzung von Interessen und Rechten“ – die Aussage ist mit Einschränkungen richtig.

„Hilfesuchende können sich vor zu hohen Anforderungen aus der Umgebung schützen“ -die Aussage ist mit Einschränkungen richtig.

„Man nimmt sich genügend Zeit für Hilfesuchende“- die Aussage ist mit Einschränkungen richtig. Man ging konkret und flexibel auf Probleme ein. Die Räumlichkeiten waren in Ordnung.

„Man interessiert sich auch für das körperliche Wohlergehen der Hilfesuchenden“ – die Aussage ist mit Einschränkungen richtig.

Angehörige wurden nicht wichtiger genommen als Hilfesuchende. Angehörige wurden angehört. Hilfesuchende hatten am Ende des Aufenthaltes keine großen Schwierigkeiten allein zurecht zu kommen. 
In der FK Enzensberg habe ich mich wohlgefühlt !

Besonders geholfen haben Einzelgespräche

Besonders gut fand ich Aufklärung im Neurologischen Bereich, Aufklärung über Medikamente, Sportangebot.

Besonders schlecht fand ich: Es gab keinen Aufenthaltsraum nach der Therapie außer das Zimmer oder die Cafeteria

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