Fachtag 11. 02.2015 in Augsburg: Geschlossene Unterbringung nach 1906 BGB

Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie lädt ein zu einem Fachtag am 11. 02.2015 in Augsburg:
ALLE ODER KEINER: Geschlossene Unterbringung nach 1906 BGB. Eine Herausforderung für die Sozialpsychiatrie! 

Gerd Mendel, Fachreferent Psychische Gesundheit, vom Caritasverband München und Freising schreibt:

„Werte Kolleginnen und Kollegen,
anbei übermittle ich ihnen eine Information zu einem für Alle Interessierten offenen Fachtag des Fachverbandes Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP e.V.) zur Thematik der Geschlossenen Unterbringung nach 1906 BGB.

Für den Raum Süddeutschland (Bayern/Baden-Württemberg/Rheinland Pfalz) will diese Fachveranstaltung zunächst im einführenden Vortrag auf die Gegensätze und Anachronismen von sozialpsychiatrischen Grundhaltungen und der Einrichtung von geschlossenen Wohnheimplätzen hinweisen, diese genauer beleuchten und diskutieren.

Daran anschließend soll der Frage nachgegangen werden, wie geschlossene Wohnheimplätze in die regionale Versorgungsverantwortung und -verpflichtung eingebunden und mit den anderen Bausteinen verbindlich vernetzt werden können – gemäß der Leitlinie und des handlungsleitenden Prinzips: „Keiner kann es allein“. Diese Thematik soll mittels zweier aus unserer Sicht gelungener Praxisbeispiele vermittelt und in den nachmittags stattfindenden Foren vertiefend und gründlich diskutiert werden. Dabei handelt es sich um die Versorgungsregionen Stuttgart und den Landkreis Mühldorf/Altötting.

Von wesentlicher Bedeutung ist uns der kritische Blick der Psychiatrie Erfahrenen und der Angehörigen psychisch kranker Menschen auf die Thematik „Geschlossene Wohnheimplätze“, bevor in der abschließenden Diskussion im Plenum die Ergebnisse des Fachtags festgehalten werden.“

Hier ist das Programm des Fachtages

 

Ein Gedanke zu „Fachtag 11. 02.2015 in Augsburg: Geschlossene Unterbringung nach 1906 BGB

  1. Vielen Dank für die Information. Ich habe an dem Fachtag teilgenommen, und fand die Diskussionen interessant – auch in Hinblick auf eine allgemein zunehmende Kontroll-Absicht. Das war jedenfalls mein Eindruck. Die Bereitschaft Unsicherheit hinsichtlich des Verhaltens von Klienten, „Unordnung“ und chaotische Zustände auszuhalten lässt nach bei den Mitarbeitern in der Psychiatrie.
    Die Angehörigen waren ja immer schon besonders gestresst verständlicherweise.

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